FIVE MOVESvs. Compassionate Inquiry
Compassionate Inquiry geht zurueck zum Ursprung.
FIVE MOVES geht zur Adresse im Koerper.
Zuerst das Wichtigste
Was ist Compassionate Inquiry?
Compassionate Inquiry ist ein psychotherapeutischer Ansatz, entwickelt von Gabor Maté. Trauma-informiert und achtsamkeitsbasiert. Die Therapeut:in stellt sanfte, praezise Fragen, um unbewusste Dynamiken aus der Lebensgeschichte ins Bewusstsein zu holen. Koerperempfinden wird einbezogen. Das Hauptwerkzeug bleibt Sprache und Praesenz, ueber mehrere Sitzungen hinweg.
Der direkte Vergleich
FIVE MOVES vs. Compassionate Inquiry
| Compassionate Inquiry | FIVE MOVES | |
|---|---|---|
| Ansatz | Therapeutische Gespraechs-Inquiry | Koerper-GPS + somatische Aufloesung |
| Fokus | Unbewusste Dynamiken aus der Geschichte | Wunschgefuehl im Herzraum + Blockade im Koerper |
| Rolle | Therapeut:in fuehrt durch Fragen | Mover:in navigiert selbst, Guide begleitet |
| Zeitachse | Vergangenheit (Ursprung von Trauma) | Gegenwart (Wunschgefuehl jetzt) |
| Werkzeug | Sprache, Achtsamkeit, Praesenz | Koerper-Adresse, fuenf Schritte |
| Sitzungszahl | Mehrere, oft langfristig | Eine Session reicht |
| Umgang mit Vergangenheit | Reaktivierung alter Geschichten moeglich | Kein Vergangenheits-Stoebern, kein Retraumatisierungsrisiko |
Wann Compassionate Inquiry?
Compassionate Inquiry eignet sich fuer Menschen, die in einem laengeren therapeutischen Prozess die Urspruenge ihrer Muster verstehen wollen, begleitet von einer geschulten Therapeut:in. Maté's Arbeit ist hier eine klare Empfehlung.
Wann FIVE MOVES?
FIVE MOVES eignet sich, wenn das Verstehen schon da ist und das Muster trotzdem bleibt. Wenn der Koerper die Adresse halten soll, nicht die Geschichte. Wenn eine Session reichen darf.
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